Balkongeländer auf Vorbau Genehmigung

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Wenn Sie einen Balkon anbauen möchten, benötigen Sie in der Regel eine Genehmigung. Das gilt auch für das Balkongeländer. Die Anforderungen an das Balkongeländer sind in der Landesbauordnung (LBO) geregelt. Je nach Bundesland können die Anforderungen unterschiedlich sein. Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Bau des Balkons bei der zuständigen Baubehörde zu erkundigen, welche Anforderungen an das Balkongeländer gestellt werden.

In der Regel muss das Balkongeländer eine bestimmte Höhe haben, um die Sicherheit zu gewährleisten. Die Höhe des Balkongeländers richtet sich nach der Absturzhöhe. Die Absturzhöhe ist der Abstand zwischen dem Fußboden des Balkons und dem darunter liegenden Gelände. Je größer die Absturzhöhe, desto höher muss das Balkongeländer sein.

Neben der Höhe müssen auch die Abstände zwischen den einzelnen Geländerstäben beachtet werden. Die Abstände dürfen nicht so groß sein, dass Kinder hindurchschlüpfen können. Die maximale Breite zwischen den Geländerstäben beträgt in der Regel 12 Zentimeter.

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Voraussetzungen für die Genehmigung

Um eine Genehmigung für ein Balkongeländer auf einem Vorbau zu erhalten, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Zunächst einmal muss der Vorbau selbst genehmigt sein. Wenn der Vorbau nicht genehmigt ist, kann auch das Balkongeländer nicht genehmigt werden. Darüber hinaus muss der Vorbau ausreichend tragfähig sein, um das Gewicht des Balkongeländers zu tragen. Die Tragfähigkeit des Vorbaus muss durch einen Statiker nachgewiesen werden.

Der Nachweis der Tragfähigkeit ist wichtig, um sicherzustellen, dass das Balkongeländer sicher ist. Wenn das Balkongeländer nicht sicher ist, kann es bei einem Unfall zu schweren Verletzungen kommen. Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Bau des Balkongeländers bei der zuständigen Baubehörde zu erkundigen, welche Anforderungen an das Balkongeländer gestellt werden und welche Voraussetzungen für die Genehmigung erfüllt sein müssen.

Neben den baurechtlichen Anforderungen müssen auch die gestalterischen Anforderungen beachtet werden. Das Balkongeländer muss sich in das Gesamtbild des Gebäudes einfügen. Es darf nicht zu auffällig oder zu unauffällig sein. Die Gestaltung des Balkongeländers sollte mit dem Architekten abgestimmt werden.

Genehmigungsverfahren

Das Genehmigungsverfahren für ein Balkongeländer auf einem Vorbau ist in der Regel relativ einfach. Zunächst muss ein Antrag bei der zuständigen Baubehörde gestellt werden. Dem Antrag müssen folgende Unterlagen beigefügt werden:

  • Bauzeichnung des Balkongeländers
  • Standsicherheitsnachweis
  • Gestaltungskonzept

Die Baubehörde prüft den Antrag und die beigefügten Unterlagen. Wenn alle Anforderungen erfüllt sind, erteilt die Baubehörde die Genehmigung. Die Genehmigung ist in der Regel befristet. Nach Ablauf der Frist muss die Genehmigung verlängert werden.

Fazit

Der Bau eines Balkongeländers auf einem Vorbau ist in der Regel genehmigungspflichtig. Die Anforderungen an das Balkongeländer sind in der Landesbauordnung (LBO) geregelt. Je nach Bundesland können die Anforderungen unterschiedlich sein. Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Bau des Balkons bei der zuständigen Baubehörde zu erkundigen, welche Anforderungen an das Balkongeländer gestellt werden. Das Genehmigungsverfahren für ein Balkongeländer auf einem Vorbau ist in der Regel relativ einfach.

Wenn alle Anforderungen erfüllt sind, erteilt die Baubehörde die Genehmigung. Die Genehmigung ist in der Regel befristet. Nach Ablauf der Frist muss die Genehmigung verlängert werden. Es ist wichtig, die Genehmigung einzuholen, bevor mit dem Bau des Balkongeländers begonnen wird. Andernfalls kann es zu einem Bußgeld oder sogar zu einem Abriss des Balkongeländers kommen.